Griechenland verbietet Grundschleppnetz-Fischerei

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Griechenland sagt der Grundschleppnetz-Fischerei den Kampf an – ein Gewinn für die Natur!

Griechenland hat einen bedeutenden Schritt für den Schutz seiner Meereslandschaften angekündigt: Ab 2026 wird die Grundschleppnetz-Fischerei in den Meeresnationalparks verboten – und bis 2030 soll das Verbot auf alle Schutzgebiete ausgeweitet werden. Diese Maßnahme trägt dazu bei, die marine Biodiversität zu erhalten und die empfindlichen Ökosysteme des Mittelmeers zu schützen.

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Was ist Grundschleppnetz-Fischerei – und warum ist sie problematisch?

Bei der Grundschleppnetz-Fischerei werden schwere Netze über den Meeresboden gezogen, um bodennahe Fischarten zu fangen. Diese Methode ist zwar effektiv, doch sie hinterlässt massive Schäden: Der empfindliche Meeresboden wird zerstört, Korallenriffe und Seegraswiesen – die Heimat vieler Meeresbewohner – werden verwüstet. Hinzu kommt der hohe Beifang: Viele Meeresbewohner, die gar nicht gefischt werden sollen, verenden unnötig in den Netzen.

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Wie sieht es in anderen Ländern aus?

In Deutschland wird diese Methode vor allem in der Nordsee genutzt, um Krabben und Plattfische zu fangen. Obwohl es auch dort Meeresschutzgebiete gibt, ist die Grundschleppnetz-Fischerei nicht generell verboten – allerdings wächst der Druck auf EU-Ebene, diese zerstörerische Praxis stärker einzuschränken.

Ein Plus für Natur und Klima

Das Verbot in Griechenlands Schutzgebieten ist ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die positiven Auswirkungen sind vielfältig:

  • Schutz der Biodiversität: Korallen, Seegraswiesen und viele Fischarten können sich erholen und die Artenvielfalt bleibt erhalten.
  • Weniger Beifang: Meeresbewohner, die nicht gezielt gefangen werden, bleiben verschont – das sorgt für stabilere Fischbestände.
  • Klimaschutz: Gesunde Meeresböden speichern CO₂. Ihre Schonung kann also helfen, die Erderwärmung zu verlangsamen.
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Was bedeutet das für den Fischfang – und für deinen Urlaub?

Natürlich bringt das Verbot auch Herausforderungen für die Fischerei mit sich. Fischer müssen auf alternative, nachhaltigere Fangmethoden umsteigen, was kurzfristig wirtschaftliche Einbußen bedeuten kann. Langfristig profitieren aber auch sie: Stabilere Fischbestände und ein besseres Umweltimage können sich auszahlen.

Und für Urlauber? Keine Sorge – du kannst in Griechenland weiterhin frischen, köstlichen Fisch genießen! Viele Tavernen setzen bereits auf nachhaltigen Fang. Probier doch mal gegrillten Barbouni (Rotbarbe) oder ein zartes Doradenfilet, frisch aus dem Mittelmeer. Dazu ein Glas eiskalter Weißwein – das schmeckt nicht nur köstlich, sondern fühlt sich auch nach echtem Griechenland-Genuss an.

Mit diesem Verbot zeigt Griechenland, dass es die Schönheit seiner Meere bewahren will – für seine Bewohner, für die Natur und für all die Reisenden, die jedes Jahr an die Küsten des Landes strömen. Ein echter Schritt nach vorne, der das Mittelmeer noch ein Stück paradiesischer macht!

Taverne am Strand auf Kreta
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Hier sind die APA-7-Quellenangaben für die verwendeten Quellen:

  1. Deutschlandfunk. (2024, März). Griechenland verbietet Grundschleppnetz-Fischerei. Deutschlandfunk. https://www.deutschlandfunk.de/griechenland-verbietet-grundschleppnetz-fischerei-100.html
  2. Bundesamt für Naturschutz (BfN). (n.d.). Grundschleppnetz-Fischerei. BfN. https://www.bfn.de/grundschleppnetz-fischerei
  3. Euractiv. (2024, Februar). So will die EU Grundschleppnetz-Fischerei verbieten. Euractiv Deutschland. https://www.euractiv.de/section/landwirtschaft-und-ernahrung/news/so-will-die-eu-grundschleppnetzfischerei-verbieten/
  4. ClientEarth. (2023, Oktober). Was ist Grundschleppnetz-Fischerei und wie wirkt sie sich auf die Umwelt aus? ClientEarth Deutschland. https://www.clientearth.de/aktuelles/aktuelle-news/was-ist-grundschleppnetzfischerei-und-wie-wirkt-sie-sich-auf-die-umwelt-aus/

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